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KomodowaranDER KOMODOWARAN  DRACHE DER TROPEN             

Die Insel Komodo ist sicherlich einzigartig.Hier taucht man ein in die Vergangenheit,ins Zeitalter der     Dinosaurier -  denn an der Spitze der Nahrungskette steht eine riesige Echse. Komodowarane werden  bis zu 3 m lang und wiegen bis zu 160 Kilogramm. Die meiste Zeit streifen diese Tiere auf der Suche nach Rotwild,Schweinen und anderen Beutetieren durch den Wald.Als Großwildjäger ist dem Komodowaran kein heutiges Reptil ebenbürtig.

 

                     

Insel-KomodoDie wenigen tausend Komodowarane,die es noch gibt,  sind in ihrem Bestand äußerst gefährdet.Die Abgeschiedenheit, in der sie bisher lebten,wird mehr und mehr zerstört.Wilderer töten Tiere,von denen sich Warane ernähren.Die Anzahl der Bewohner der Fischerdörfer auf Komodo wächst mit jedem Jahr.Außerdem befindet sich Indonesien                           

 


Insel-Komodo in einer ökonomischen Krise.Überall im Land werden dieLebensräume von Tieren zerstört.Manche Menschen sehen im Komodowaran auch eine Bedrohung.Sein Biss und die nachfolgende Infektion kann Menschen töten.Doch im Verlauf der vergangenen 65 Jahre wurden nur zwölf  Fälle dokumentiert,bei denen Menschen durch Warane       

 


Komodowaran  ums Leben kamen.Im gleichen Zeitraum sind mehr als 800 Warane von Menschen erlegt oder gefangen worden. Hoffen wir,dass die Menschen in Indonesien und die Natur-schützer der ganzen Welt dafür sorgen,dass der Komodo-  waran seinen Kampf ums Überleben gewinnt.  

 

 




Die Großwarane,nach ihren Maximallängen geordnet,umfassen:

Papuawaran, V. salvator,             > 3 - 4 m  ( ? )

Komodowaran, V.komodoensis,   > 3,1 m

Bindenwaran, V. salvator,            > 2,5 m

Perentie, V.giganteus,                  > 2,2 m

Buntwaran, V.varius,                    > 2,0 m

Nilwaran, V. niloticus,                  > 2,0 m

Bengalwaran, V. bengalensis,     > 2,0 m

Olivwaran, V. olivaceus,              > 1,8 m

Dumèrilwaran, V. dumerilii,         > 1,6 m

Gouldswaran, V. gouldi,               > 1,6 m

Wüstenwaran, V. griseus,             > 1,6 m

Rauhnackenw. V. rudicollis,         > 1,5 m

Arguswaran, V. panoptes,            > 1,3 m

Spencerwaran, V. spenceri,         > 1,2 m

Steppenwaran, V. exanthematicus,    >1,2 m

Pazifikwaran, V. indicus,               > 1,2 m

Schwarzer Sandwaran, V. rosenbergi,    > 1,0 m

Langschwanzw. V. glebopalma,   > 1,0 m

Mertens' Wasserw. V. mertensi,    >1,0 m

Gelbwaran, V. flavescens,              >1,0 m ( ? )




Warane sind heute ausschließlich in den tropischen und subtropischen Zonen Afrikas, Südostasiens und Australiens verbreitet.

Warane besitzen alle ein recht einheitliches eidechsenähnliches Aussehen: langer, meist spitzer Kopf auf langem, schlankem Hals, massiger Rumpf, getragen von kräftigen Beinen, sowie ein dicker Schwanz, der meist länger als der Körper ist.

Warane kauen ihre Nahrung nicht, sondern verschlingen sie wie Schlangen an einem Stück. Dazu können sie den Zungenbeinapparat abspreizen, um den Schlund zu erweitern. Der Hirnschädel ist zudem vollständig verknöchert und so während des Schluckens vor Druck vom Mundhöhlendach geschützt. Warane besitzen eine gespaltene Zunge und züngeln um mit dem Jakobsonschen Organ im Mundhöhlendach zu " riechen ". Außer Waranen und Schlangen besitzen nur noch einige Vertreter der Familie der Schienenechsen ( Teiidae ) ebenfalls gespaltene Zungen.

Alle Warane sind tagaktiv und sehen sehr gut, das Gehör dagegen ist nur schlecht ausgebildet. Schwanzwunden verheilen gut, verlorengegangene Schwanzstücke wachsen aber nicht nach. Alle Warane sind eierlegend. Eine sichere Geschlechtsbestimmung ist bei den meisten Waranarten unmöglich, da äußerliche Geschlechtsmerkmale kaum oder nicht eindeutig ausgebildet werden.

Aufgrund ihres Körperbaus wurden die Warane als nahe Verwandte der Schlangen betrachtet. DNA -Vergleiche wiederlegten diese Annahme jedoch.

Die meisten Waranarten sind allein schon wegen ihres großen Platzbedarfs als Terrarientiere ungeeignet, viele Arten sind zudem sehr selten und stehen unter strengem Schutz.






Steppenwaran  ( B )     Varanus exanthematicus


Größe :      maximal 1,3 m, normal  0,75 - 1,0 m

Lebenserwartung :    über 12 Jahre

Verbreitung :      in einem geschlossenen Gürtel südlich der Sahara vom Senegal bis in den Sudan, evtl. bis Äthiopien.

Lebensraum : trockene, sandig- lehmige Savannen- und Graslandschaften.

Haltung : Ich empfehle Einzelhaltung, Da es meistens zu Macht, -Revierkämpfen kommt etc, Die meistens schlimme Folgen haben. ( ab 5 mal 2 mal 2  KRL ) im  großflächigen Trockenterrarium mit Sandgrund, Korkröhren, Steinen und Wurzelstücken als Versteckmöglichkeit ; regelmäßige UV-Licht- Bestrahlung sehr zu empfehlen ; Wassergefäß zum Trinken und Baden ; in freier Wildbahn leben Steppenwarane oft in Wassernähe, im Terrarium liegen manche Exemplare oft stundenlang im Wasserbecken und baden.

Temperatur : Luft 25- 35 °C , lokaler Sonnenplatz bis 45 °C , Nachtabsenkung auf 20 °C

Luftfeuchtigkeit : in den Wintermonaten geringer, um 60 % , im Frühjahr um 90 - 100 % , durch häufiges Sprühen Regenzeit nachahmen.

Ernährung : Fleischfresser, der in der Natur trotz seiner Größe hauptsächlich Insekten frißt ; nur gelegentlich Mäusebabys, Eintagsküken, Rinderherz und Eier füttern, um eine Verfettung auszuschließen. Fisch wäre eine Abwechslung, ( Stinte ) etc. fressen aber nicht alle ! " Ausprobieren " Kein Katzenfutter , Hundefutter, anbieten, zur Not lieber mal auf Putenfleisch zurückgreifen....

Zucht : Gelege bis 50 Eier werden oft unter Steinen, in freier Natur auch in Termitenbauten oder unter Baumrinde vergraben ; Schlupf bei 27 - 30 °C nach 152 - 194 Tagen.

Besonderheit : Steppenwarane können sehr zutraulich werden. ( nicht alle Exemplare ) Jährlich werden viele Warane aus Afrika exportiert, wobei nur ein geringer Teil im Terrarium  " landet " , überwiegend enden sie in Fabriken in Form von Häuten für die Lederindustrie.

Anmerkung : Man kann Warane auch gut im Hochsommer einige Zeit im Garten verweilen lassen, richtiges sonnenlicht ist durch nichts zuersetzen.! 



Ps : Alle Angaben in diesem Haltungsbericht sind sorgfältig geprüft, und geben den neuesten Wissensstand bei der Veröffentlichung wieder. Da sich das Wissen aber laufend weiterentwickelt und vergrößert, muß jeder Anwender selbst prüfen, ob die Angaben nicht durch neuere Erkenntnisse überholt sind. Es wird keine Haftung übernommen. !!!!  In jedem Bundesland gelten andere Genehmigungen, Gesetze,... !



2004 by r.l.



Bildergalerie :

                                                                 Wird ständig Aktualisiert..


Steppenwaran..


Waran beim aufwärmen.


Waran beim entdecken einer Ratte.


Waran beim fressen, einer Ratte.



30.01.2004


30.01.2004


Bilder vom: 23.02.04












Neues Terra ist fertig, und im Probelauf.         26.02.04


In neues Terra    eingezogen          am: 3.4.2004